Marsch auf Wien

am Freitag, 14. August 2020
13:00 Uhr am Stephansplatz, Wien

Komm sei dabei, im österreichischen Machtzentrum lautstark unserem Anliegen nach einen Baustopp aller in Bau befindlichen 110- und 380kV Freileitung und die Erdverkabelung aller in Planung oder Bau befindlichen Starkstromwege Nachdruck zu verleihen!

Die Entscheidung darüber, ob wir künftig weiter mit noch mehr Freileitungen konfrontiert sind oder ob alle zukünftigen Starkstromtransporte unter die Erde kommen, fällt im Sommer/Herbst 2020. Der EuGH hat vor Wochen eine richtungsweisende Entscheidung getroffen und wir erwarten von unserem Verwaltungsgerichtshof einen Baustopp für die heftig bekämpfte 380-kV-Salzburgleitung. Und an genau diesem Punkt kann die Politik gesichtswahrend eingreifen und die nötigen Gesetzesänderungen vornehmen, die es braucht, um Österreich „freileitungsfrei“ zu bekommen. Doch das passiert nur, wenn wir jetzt zusammenstehen und für diesen überaus lohnenden und höheren Zweck alles andere verschieben und auf die Straße gehen.

Ablauf und Organisation der Demonstration:

Wir treffen und versammeln uns am 14.08. um 13:00 Uhr am Wiener Stephansplatz. Auch die Jedermann- und Masteninstallation werden wir wieder einsetzen und so den Salzburger Jedermann nach Wien bringen. Wie schon am 01. August in Salzburg, werden auch in Wien die Masten, den Demonstrationszug anführen, akustisch begleitet von markerschütterndem Hochspannungsknistern.

Ab 13:30 Uhr setzen wir uns in Bewegung und marschieren über den Wiener Graben in Richtung Freyung. Am Hof, wo der Verbund Konzernsitz ist, werden wir ein paar Minuten innehalten und lautstark gegen deren Vorgehen und „Drüberfahren über die Bevölkerung“ protestieren.

Anschließend geht es weiter über Herrengasse, Leopold-Figl-Gasse, Bruno-Kreisky-Gasse zum Ballhausplatz.

Ab ca. 14:30 Uhr beginnen wir dann am Ballhausplatz mit der Abschlusskundgebung. Dort wird ein Tribünenfahrzeug mit Lautsprecheranlage stehen und wir führen eine ca. einstündige Kundgebung mit musikalischen Einlagen durch. Wie immer erwarten Dich interessante Sprecher. Das detaillierte Programm für die Abschlusskundgebung kommt nächste Woche.

Ca. 16:00 Uhr: Ende der Veranstaltung

Kleide dich bitte wie immer gelb und bring deine Trillerpfeifen, Schellen und Trommeln mit. Klarerweise brauchst Du auch ein Plakat oder einen Flyer.

Anschließend wollen wir all jene, die über Nacht in Wien verweilen herzlich ins Schweizerhaus einladen, den Abend gemeinsam ausklingen zu lassen.

Wir freuen uns auf Dein Mitmachen!

Anfahrt:

Du kannst mit den Zügen der ÖBB oder Westbahn nach Wien gelangen oder die Reise mit dem Auto, am besten als Fahrtgemeinschaft, antreten.

Wer nicht mit dem Zug oder dem eigenen Auto fahren möchte, kann sich zur Mitfahrt bei unseren Bus Service anmelden.

Weitere Infos zum Fahrplan der Züge von Salzburg nach Wien kannst du im Bild, anschließend oder auf der Webseite der Zugbetreiber finden.
Gib bitte Acht darauf, dir rechtzeitig Fahrbahntickets zu sichern und möglichst an verteilten Fahrtzeiten zu reisen. Die Züge werden ausgelastet sein und Covid-19 bedingt nur eingeschränkt Fahrplätze vergeben können. Achtung, es gilt Maskenpflicht!
Bitte auch genug Zeit für den Weg von den Wiener Bahnhöfen zur Veranstaltung am Stephansplatz einplanen.

weitere Infos zur Bus Service Anmeldung

Teilnehmersicherheit:

Wir ersuchen euch dringend, die Covid-19 bedingten Abstände von 1–2 Meter einzuhalten. Da dies nicht immer möglich ist, bringt bitte eure Mund- und Nasenmasken mit! Setzt diese, wenn es eng wird sofort auf oder noch besser, tragt sie durchgehend. Weiters werden wir laufend auf die Einhaltung der Abstände hinweisen.
Corona-Infizierten ist die Teilnahme an der Veranstaltung nicht gestattet.

Die Verwendung von Pyrotechnik ist ausdrücklich NICHT erwünscht und verboten!

FAQ:

Warum überhaupt nach Wien fahren? 

Nachdem wir nun eine Art Vorentscheidung durch den EuGH erhalten haben, ist ein gerichtlich verfügter Baustopp für die 380kv-Salzburgleitung so gut wie sicher. Doch dann ist die Bundesregierung am Zug. Nur wenn sie das Bundesstarkstromwegegesetz ändert, kann es zu einer Erdverkabelung kommen. Andernfalls wird der Projektbetreiber wieder eine Freileitung einreichen – nachdem die Fehler, die zum Baustopp führten, ausgebügelt wurden.

Wir müssen also in ganz großer Zahl in Wien für diese Gesetzesänderung demonstrieren. Und wenn die Politik sieht, wie wichtig und ernst diese Frage für einen großen Teil der Bevölkerung ist, dann wird sie uns folgen. Aber nur dann! Denn der Machterhalt steht für Politiker ÜBER ALLEM!. Wenn sie sehen, dass wir uns die Mühe machen, nach Wien zu fahren und zu demonstrieren, dann wissen sie auch, dass wir am Wahltag belohnen oder bestrafen werden. Wer sich jetzt nicht Zeit nimmt, darf sich später über eine Freileitung nicht beschweren.

Treffen wir dort überhaupt Politiker?

Politiker werden wir bei dieser Demo eher nicht antreffen. Sie sehen sich dieses Mal wohl an, ob wir überhaupt kommen und ob es wirklich wichtig ist. Wenn wir das machtvoll gezeigt haben, dann werden sie das Gespräch mit uns sogar suchen.

Warum machen wir das im August und nicht im September, wo alle wieder zurück sind?

Ja, viele sind jetzt auf Urlaub. Doch noch nie so viele von uns in Österreich!. Da kann auch schon mal ein Wien-Wochenende problemlos eingeschoben werden. Im September gehen die Kinder wieder zur Schule und es wird viel schwieriger, ganze Familien – und wir wollen die Familien unserer Unterstützer – nach Wien zu bekommen.

Und die Medien haben im August typischerweise auch wenig zu berichten und somit wird es für uns leichter, deren Aufmerksamkeit auf uns zu lenken. Wir wollen ja eine bundesweite Berichterstattung und die kriegen wir im August viel eher als im September, wo alles wieder ganz hektisch ist.

Doch das wichtigste Argument für den August ist die Zeit. Wir erwarten den gerichtlichen Baustopp jederzeit. Ab diesem Zeitpunkt wollen wir, dass die Politik sich einschaltet und den Kurs auf Erdverkabelung setzt. Daher müssen wir rechtzeitig genau das von der Politik einfordern.

Ist die Demo bei den Wiener Behörden angemeldet und genehmigt?

Ja, selbstverständlich!

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